VfB Ulm - TVH 3:1 PDF Drucken
Samstag, 19. Januar 2008 um 15:02

TV Hausen verliert in Ulm mit 3:1

Hausens Regionalliga- Volleyballer verloren beim Tabellenführer VfB Ulm nach starker Leistung knapp mit 1:3 Sätzen.

„Bis auf eine kleine Schwäche im zweiten Satz haben wir heute Abend gut mitgespielt“, stellte TVH- Coach Ulrike Weeber nach dem Spiel zufrieden fest. Dies war umso erstaunlicher, da die Trainerin mit einem Rumpfteam aus 7 Spielern an die Donau angereist war. Kapitän und Zuspieler Patrick Reiner hatte sich wegen einer Grippe abgemeldet, und die möglichen Nachrücker waren zeitgleich mit der 2. Mannschaft im Einsatz. So musste Moritz Weeber, der das letzte Mal vor 3 Jahren als A-Jugendlicher als Zuspieler agierte, die Rolle des Spielmachers übernehmen, was ihm nachweislich hervorragend gelang. Denn der TVH startete mit viel Elan in die Partie und führte im ersten Satz durchgängig bis zum Stand von 21:18. Dass in der Folge das Schiri-Gespann gleich viermal Linienbälle zu Ungunsten der Zabergäu- Volleyballer entschied und eine gegnerische Netzberührung übersah, gaben selbst die Gastgeber zu. „Den ersten Satz haben wirklich die Schiedsrichter für uns gewonnen“ , kommentierte Ulms Kapitän Alex Wiskirchen den 23:25 Endstand. Wie schwer den jungen Hausenern der unglückliche Satzverlust fiel, zeigte sich im zweiten Spielabschnitt. Mit 4:14 lagen sie bereits zurück, ehe sie sich wieder ihres Könnens besannen. Den erneuten Satzverlust mit 19:25 konnten sie freilich nicht mehr abwenden.
Den Höhepunkt aus Hausener Sicht stellte der 3. Satz dar. Moritz Weeber setzte höchst variabel sämtliche Angreifer ein, die nun zuverlässig punkteten. Der daraus resultierende 25:20 Satzerfolg war hoch verdient. Und auch im vierten Spielabschnitt präsentierte sich das junge Hausener Team lange Zeit auf Augenhöhe mit dem bislang ungeschlagenen Münsterstädtern. Dass am Ende die Gastgeber mit 23:25 die Nase knapp vorne hatten, schmälert Hausens augenfälligen spielerischen Fortschritt keinesfalls.
Erfreulicherweise scheint die Staffelleiterentscheidung mit dem Spielverlust gegen Heidelberg- Rohrbach wenig Frustration zu hinterlassen. „Wenn wir absteigen, dann steigen wir eben wieder auf“, lautet der allgemeine Tenor. Hinter dieser Einstellung verbirgt sich auch die Gewissheit, dass kaum ein anderer Verein solch starke Nachwuchsspieler in seinen Reihen hat wie der TVH.

TV Hausen: Ballat, Geiger, Leonhardt, Reiner, Stiel, Schlag, Weeber.

 
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