USC Heidelberg - TVH 1:3 PDF Drucken
Samstag, 13. Oktober 2007 um 14:57

Volleyballer des TV Hausen erringen den 1. Saisonsieg

Gut aufgelegter TV Hausen besiegt in der Volleyball-Regionalliga den USC Heidelberg mit 3:1

Auf dem Weg in Richtung Bestform konnte die junge TVH-Mannschaft am Samstagabend in Ansätzen ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen, obwohl die Voraussetzungen dafür nicht unbedingt gegeben waren. Die Trainerin Ulrike Weeber war gezwungen zwei wichtige Positionen innerhalb der Mannschaft umzubesetzen. Tobias Ballat musste aufgrund von taktischen Überlegungen seine angestammte Position an der Seite von Malte Stiel verlassen und übernahm die Aufgaben von Fritz Barth. Dafür rückte der junge Christian Geiger neu auf die vakante Position des zweiten Mittelblockers. Trotz dieser Umstellungen und der Ungewissheit über die Form der Leistungsträger bezwang die Hausener Mannschaft den Tabellennachbarn USC Heidelberg mit 3:1 Sätzen (25:23, 29:27, 23:25, 25:23).
Zu Beginn des Spieles entwickelte sich die erwartet ausgeglichene Partie. Keine der beiden Mannschaften konnte sich mehr als zwei Punkte vom Kontrahenten absetzen, wobei in dieser Phase des Matches die Angriffsreihen der beiden Mannschaften dominierend waren. Block und Abwehr wurden ein ums andere Mal vor unüberwindbare Probleme gestellt. Doch schon zu diesem Zeitpunkt zeigte sich, dass an diesem Abend eine „andere“ Hausener Mannschaft auf dem Feld stand. Einstellung, Kampfgeist und Konzentration der Mannschaft stimmten. Gegen Ende des ersten Satzes zeigten die Hausener dann ihre Entschlossenheit und mit zwei Angriffsaktionen über Chris Reiner konnten die entscheidenden Punkte zum 25:23 Satzgewinn eingefahren werden.
Im zweiten Durchgang sahen die zahlreichen Heidelberger Zuschauer ein ähnliches Bild. Beide Teams zeigten attraktives Volleyball mit eindrucksvollen Ballwechseln. Besonders Neuling Christian Geiger zeigte in einigen Situationen seine Stärken im Block und ließ die erfahrenen Heidelberger Angreifer nicht zum Zug kommen. Über die Außenpositionen fanden Malte Stiel und Chris Reiner immer häufiger zu ihrer alten Form zurück und sammelten Punkt um Punkt für ihr Team. Aber auch die Heidelberger zeigten ihr Können und hielten mit einem variablen Angriffsspiel dagegen. Am Ende gewannen die TVH’ler den Satz knapp aber verdient mit 29:27.
Der dritte Satz verlief bis zum 10:10 ausgeglichen, ehe dem TV Hausen einige spektakuläre Aktionen gelangen und sich die Mannschaft über 12:10 bis auf 18:13 von den Heidelbergern absetzen konnte. Doch dann schlichen sich im Hausener Spiel die schon häufig gezeigten Nachlässigkeiten ein. Selbst eine Auszeit und das Mahnen von Zuspieler Patrick Reiner halfen nichts. Unkonzentriertheiten in Annahme, Block und Angriff ermöglichte es den USC-Volleyballern Punkt um Punkt aufzuholen. Am Ende ging der dritte Satz mit 23:25 an den USC. „Dieser Satzverlust war wieder absolut unnötig“, so Libero Darko Orsolic.
In der Pause zwischen Durchgang drei und vier fand die Trainerin scheinbar die richtigen Worte. Die Mannschaft ließ sich durch den Satzverlust nicht aus dem Konzept bringen und agierte wie in den Sätzen eins und zwei hoch konzentriert. Die Annahme stand stabil, das flexible Angriffsspiel machte es dem Gegner schwer sich im Block zu orientieren und nun punktete auch Diagonalspieler Moritz Weeber zuverlässig. Damit hieß es nach 84 Minuten Spielzeit Spiel, Satz und Sieg für den TV Hausen.
„Wenn man gewinnt, macht das Volleyball spielen doch viel mehr Spaß und das Wochenende ist gerettet“, meinte Chris Reiner nach dem gewonnenen Spiel. Auf diese Leistung lässt sich aufbauen, ist sich die Trainerin sicher, dennoch darf man den Sieg nicht überbewerten, denn Heidelberg gehört nach dem bisherigen Saisonverlauf nicht zu den Top-Teams der Liga. Für die Mannschaft gilt es die kommenden Trainingseinheiten zu nutzen, weiter hart zu arbeiten und in den folgenden Spielen die gezeigte Leistung zu bestätigen.

 

 
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