TVH - USC Heidelberg 3:1 PDF Drucken
Montag, 26. Februar 2007 um 14:36

Der Teamgeist kehrt zurück

Regionalligist TV Hausen setzt sich mit 3:1 gegen den USC Heidelberg durch

Der Sieg wirkte wie eine Befreiung. Eine Befreiung von einer riesigen Last: Die Volleyballer des TV Hausen haben am Samstagabend nämlich einen großen Schritt in Richtung Regionalliga-Klassenerhalt getan. Gegen den USC Heidelberg feierten sie einen hoch verdienten 3:1- (25:15, 19:25, 25:17, 25:20)-Heimsieg in der Brackenheimer Verbandssporthalle. „Das Thema Abstieg dürfte sich für uns nach diesem Sieg jetzt erledigt haben“, freute sich Routinier Markus Strittmatter.

„Wir haben uns vorgenommen, unsere Fehler aus der Vergangenheit abzustellen, mannschaftlich geschlossen aufzutreten, statt uns zu zerfleischen und wollten uns nicht auf Diskussionen mit dem Schiedsrichter einlassen“, verriet Zuspieler Patrick Reiner das Erfolgsrezept.

Es war eine wichtige Voraussetzung, dass der TV Hausen endlich wieder den Weg zur mannschaftlichen Harmonie fand. Diese war in den vergangenen Wochen immer mal wieder abhanden gekommen. Außerdem gab das Spiel gegen die Uni-Städter Aufwind für die restlichen drei Saisonspiele gegen Bad Saulgau, den VfB Ulm und den abstiegsgefährdeten ASV Botnang. Patrick Reiner: „Wenn wir so spielen wie heute, können wir noch zwei Spiele gewinnen.“

Ein Aufatmen gab es im Lager des TV Hausen bereits vor dem Spiel: Libero Darko Orsolic hatte es, anders als befürchtet, doch noch geschafft, rechtzeitig zum Spiel zu erscheinen. Der Routinier wurde in der Abwehr zu einem wichtigen Erfolgsgaranten. „Was der weggekratzt hat, war klasse“, zollte Strittmatter seinem Kollegen ein großes Lob. Auch Malte Stiel, der am Nachmittag mit der B-Jugend überraschend württembergischer Meister geworden war, hielt am Abend auch noch die Regionalliga-Partie größtenteils durch und zeigte dabei wie seine Mitspieler eine ansprechende Leistung.

Der Gastgeber war von Beginn an konzentriert im Spiel, während der USC Heidelberg den ersten Satz, der mit 25:15 an den TVH ging, völlig verschlief. Nur im zweiten Satz „haben wir uns wieder einige Nachlässigkeiten geleistet“, räumte Patrick Reiner ein. Dieser Durchgang ging mit 25:19 an die Heidelberger. „Wir haben aber ruhig und geduldig weiter gespielt und uns von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen lassen“, sagte TVH-Trainerin Ulrike Weeber. Vor allem Zuspieler Patrick Reiner, sonst häufig ein Sorgenkind der Trainerin, hatte diesmal ein variableres und damit weniger ausrechenbares Spiel aufgezogen. Weeber. „Er hat souverän sein Spiel durchgezogen.“

Der dritte Satz verlief bis zum 12:11 für den Gastgeber ausgeglichen, ehe dem TV Hausen plötzlich alles gelang und er den Durchgang mit 25:17 für sich entschied. Im vierten Satz zog der USC auf 8:4 davon, doch einige Fehler brachten den TVH wieder heran. Beim 13:12 übernahm er erstmals die Führung in diesem Satz und ließ sie sich nicht mehr nehmen. Fritz Barth und Timo Leonhardt sorgten im Block für den letzten Punkt zum 25:20. Die Mannschaft hat ihren Teamspirit endlich wiedergefunden.

 
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