TVH - VfB Ulm 0:3 PDF Drucken
Samstag, 30. September 2006 um 14:24

Weeber-Team baut gegen den Titelaspiranten ab

Der TV Hausen hat auch sein zweites Saisonspiel in der Volleyball-Regionalliga verloren: Beim 0:3 (26:28, 18:25, 20:25) zum Heimauftakt gegen den VfB Ulm war die Mannschaft von Trainerin Ulrike Weeber chancenlos.

Wie Rumpelstilzchen sprang Fritz Barth immer wieder auf und ab. Und das war kein gutes Zeichen. Der Mittelblocker des TV Hausen ärgerte sich zutiefst über jeden unnötigen Punktverlust. Hier ein Abstimmungsproblem, dort ein Sicherheitsaufschlag, der ins Netz ging, Annahmen, die kein druckvolles Aufbauspiel zuließen und Angriffe, die im gegnerischen Block hängen blieben oder im Aus landeten. “Wir spielen teilweise gut, verlieren dann aber fünf Bälle in Serie, und diese Rückstände brechen einem das Genick”, sagt Außenangreifer Chris Reiner.

Dabei war Ulrike Weeber trotz der deutlichen Niederlage alles andere als am Boden zerstört: “Dieses Spiel hat mir nicht wehgetan. Die Niederlage zum Saisonstart gegen Saulgau war viel bitterer, denn da war unsere Annahme eine Katastrophe.” Tatsächlich präsentierte sich der Gastgeber am Samstagabend in der Brackenheimer Verbandssporthalle sehr engagiert und bot dem selbst ernannten Aufstiegsaspiranten vor allem im ersten Satz mit einer konzentrierten Leistung Paroli. Hier stimmten Annahme, Block und Angriff. Und die 200 Zuschauer sorgten für die notwendige Unterstützung. Doch hatte der TVH auch zu diesem Zeitpunkt schon viel Mühe mit den harten, druckvollen Sprungaufschlägen der Ulmer. Der Gastgeber vergab zwei Satzbälle beim 25:24 und 26:25 und musste sich dem VfB mit 26:28 beugen. Ulrike Weeber: “Wir haben teilweise so gut wie schon lange nicht mehr gespielt. Das war eine hundertprozentige Steigerung gegenüber der Vorwoche.”

Hausen, ohne den verhinderten und dem Team an allen Ecken und Enden fehlenden Libero Darko Orsolic angetreten, konnte das hohe Niveau nichthalten. “Mit unserem Libero und einer weniger wackeligen Annahme hätten wir hier durchaus eine Chance gehabt”, stellte Ulrike Weeber fest.

Ab dem zweiten Satz schlichen sich jedoch die Fehler ein, die in der Regionalliga bestraft werden und in der Endabrechnung über Sieg und Niederlage entscheiden. Mit ihren Angaben setzten die Hausener den Gegner nicht unter Druck, die Annahme schwächelte, der Block stand nicht mehr sicher und der Angriff verlor an Durchschlagskraft. Und so war der Gastgeber beim 18:25 und 20:25 in den Durchgängen zwei und drei dem weiter konstant spielenden VfB Ulm kein ebenbürtiger Gegner mehr. Und das musste schließlich auch Fritz Barth anerkennen

 
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