FT Freiburg 2 - TVH 1:3 PDF Drucken
Samstag, 18. März 2006 um 14:20

Die Hausener müssen trotz 3:1 zittern


Trotz eines 3:1-Siegs in Freiburg müssen die Volleyballer des TV Hausen bis zuletzt um den Klassenerhalt zittern. Nur ein eigener Sieg im letzten Spiel gegen Helmstadt und ein Patzer eines der beiden mitgefährdeten Clubs würde die Rettung bedeuten.

Große Personalsorgen hatten die Hausener, die froh waren, dass Libero Darco Orsolic doch mitspielen konnte. Die Kollegen im Plattenwaldkrankenhaus hatten mit ihm den Dienst getauscht.

Hausen startete mit einer ungewohnten Aufstellung: Fritz Barth kam über die Außenposition und Christofer Siebert in seinem ersten Regionalliga Einsatz über die Mitte. Diese Umstellung war der Mannschaft deutlich anzumerken. Da man mit Abstimmungsproblemen auf den einzelnen Positionen zu kämpfen hatte, zeigte vor allem der Block Schwächen. Mit der Einwechslung von Moritz Weeber auf die Diagonalposition, versuchte Trainerin Ulrike Weeber den Block gegen die in dieser Phase stark aufspielenden Außenangreifer der Freiburger zu stabilisieren. Dennoch gewannen die Unistädter den Satz verdient mit 25:23.

Im zweiten Satz starteten die Hausener noch schlechter. Freiburg agierte nahezu unbedrängt und ging mit 16:8 in Führung. Hausen musste erneut umstellen. Fritz Barth nahm wieder die gewohnte Mittelposition ein, Christofer Siebert spielte die für ihn völlig ungewohnte Außenposition. In dieser Phase zeigte Barth seine Blockstärke. Ein ums andere Mal endeten die Freiburger Angriffe nun im Block. Erst jetzt fand der TVH als Mannschaft zusammen, angeführt von Tobias Ballat und Chris Reiner wurde um jeden Punkt gekämpft. Die Abwehr um Darco Orsolic bekam die gegnerischen Angriffe immer besser in den Griff, und beim 21:21 war der Gleichstand erreicht. Chris Reiner verbuchte dann mit einem knallharten Angriff den Satzausgleich.

Freiburg kam jetzt immer stärker unter Druck und leistete Hausen im dritten Satz kaum Widerstand. Die Gäste kamen über ein 19:12 zum 25:20. Trainerin Weeber machte ihrer Mannschaft zu Beginn des vierten Satzes klar, jetzt das Spiel nicht mehr aus der Hand zu geben. Anscheinend kam das in den Köpfen der Spieler nicht an. Nach dem 11:6 für Freiburg folgte eine Auszeit, und nach ein paar deutlichen Worte erfolgte die Wende. Wieder waren es Fritz Barth und Chris Reiner, die dem gegnerischen Block keine Chance ließen. Nach dem 18:15 für Hausen war die Gegenwehr der Freburger gebrochen und mit dem 25:20 war der umjubelte 3:1-Sieg perfekt. Ein besonderes Lob verdiente sich dabei der junge Christopher Siebert.

 
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