TSV Schmiden - TVH 3:2 PDF Drucken
Samstag, 05. November 2005 um 14:10

Sie haben zuviel untereinander gestritten und erhielten dafür die Quittung:
Volleyball-Regionalligist TV Hausen verlor am Samstag beim TSV Schmiden mit 2:3 und steckt im Abstiegskampf.

Im ersten Satz kamen die Hausener wie üblich schwer in Tritt. Nach dem 16:25 verlief der zweite Satz ausgeglichener, über ein 21:21 kam Schmiden aber zum 25:22. Alles sah nun nach einem klaren Schmidener Sieg aus, weil auch zu Beginn des dritten Satzes die Hausener mit sich selber haderten. Erst ein lautstarkes Donnerwetter der Trainerin Weeber sorgte vorübergehend für Ruhe. Durch gute Blockarbeit und eine überzeugende Abwehr ging Satz drei mit 25:20 an die Gäste. Im vierten Satz lief es dann, der TVH glich mit einem 25:14 zum 2:2 aus.

Trotzdem war weiterhin Unruhe in der Mannschaft, es gab deshalb mehrfach Ermahnungen des Schiedsrichters. Im Schluss-Satz machten die Hausener nach 6:8-Rückstand fünf Punkte in Folge. Sie hatten beim 11:8 den Sieg schon vor Augen. Was dann folgte, kann nur unter der Kategorie Dummheit und Unvermögen verbucht werden. Durch einen individuellen Fehler wurde Schmiden wieder ins Spiel gebracht. Doch anstatt sich auf das Spiel konzentrierten, wurde durch unnötige Diskussionen der Gegner aufgebaut. Zwangsläufig folgten weitere Fehler. Hausen gab sieben Punkte in Folge ab und verlor mit 11:15 den Satz und auch das Spiel.

Eine total frustrierte Trainerin verstand nach dem Spiel die Welt nicht mehr. Ihre Spieler präsentierten sich nur phasenweise als Mannschaft. Ansonsten waren sie damit beschäftigt, sich gegenseitig Vorwürfe zu machen, statt mannschaftsdienlich an einem Strang zu ziehen. Ein Zuschauer brachte das Ganze auf den Punkt: "Hätten die Hausener nicht soviel diskutiert sondern Volleyball gespielt, hätten sie locker mit 3:1 gewinnen müssen." Kann die Mannschaft diese Unruhe und die damit verbundene Unkonzentriertheit nicht umgehend abstellen, geht sie schweren Zeiten entgegen.

 
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