VC Offenburg - TVH 3:1 PDF Drucken
Samstag, 15. Oktober 2005 um 14:09

Volleyball-Regionalligist TV Hausen leistete sich am Samstag eine vermeidbare 1:3-Niederlage beim VC Offenburg und rutschte ins untere Tabellendrittel.

Die Voraussetzungen vor dem zweiten Auswärtsspiel waren alles andere optimal. Kurz vor der Abfahrt nach Offenburg meldete sich Trainerin Ulrike Weeber krank. Ihre Tochter Elena, Zuspielerin bei Lauffens Regionalligatruppe, übernahm die Betreuung der Mannschaft.

Im ersten Satz agierte Offenburg taktisch deutlich besser als der TVH, vor allem die Aufschlagannahme der Hausener konnte sich zu keinem Zeitpunkt auf die variablen Aufschläge einstellen. Der sonst starke Annahmeriegel Chris Reiner/Darko Orsolic reagierte zu spät auf die kurz hinter das Netz fallenden Offenburger Aufschläge, und Zuspieler Patrick Reiner konnte seine Angreifer nicht optimal einsetzen.

Offenburg führte schnell und vollkommen unbedrängt mit 21:15, auch weil Hausens Aufschläge zu harmlos waren und der schnelle Angriff der Ortenauer vom Block nie gestoppt werden konnten. Trotz tapferer Gegenwehr ging der erste Satz mit 25:21 an Offenburg.

Zu Beginn des zweiten Satzes wurde durch die Einwechslung von Moritz Weeber für Timo Leonhardt die Blockposition verstärkt. Aber die Annahmeschwäche setzte sich fort. Erst gegen Mitte des zweiten Satzes konnte sich die Mannschaft, angeführt von einem stark kämpfenden Fritz Barth, aus dieser mentalen Blockade lösen. Trotzdem war der Drei-Punkte- Vorsprung, den sich die Offenburger erkämpft hatten, nichtmehr aufgeholt werden - Satzendstand 25:22.

Wer glaubte, das Spiel sei gelaufen, wurde durch einen kämpferischen TVH überrascht, der nun endlich die Annahme im Griff hatte und die Offenburger unter Druck setzte. Auch konnte der Block Barth/Weeber immer wieder die Offenburger Angreifer abwehren, und Hausen erkämpfte sich beim 16:13 einen Drei-Punkte-Vorsprung. Die besser positionierte Abwehr um Libero Darco Orsolic agierte immer konstanter, so dass die Hausener den dritten Satz mit 25:21 für sich entschieden.

Der vierte Durchgang verlief bis zum 18:18 ausgeglichen. Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt wurde durch drei überflüssige Aufschlagfehler der Hausener die Entscheidung für den Gegner herbeigeführt. Trotz aller Versuche und auch Abwehr eines Matchballes ging Satz vier mit 22:25 verloren.

Interimscoach Elena Weeber brachte es nach dem 1:3 auf den Punkt: Hätte die Annahme so funktioniert wie in Satz drei und vier, wäre ein Sieg möglich gewesen. Hausen hat jetzt am nächsten Wochenende die Möglichkeit genau dies umzusetzen, denn wegen einer Spielplanverlegung heißt der Gegner erneut VC Offenburg.

 
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