TVH - FT Freiburg 2 2:3 PDF Drucken
Samstag, 01. Oktober 2005 um 14:07

Die Regionalliga-Volleyballer des TV Hausen verloren nach 2:0-Führung ihr Heimspiel gegen den FT Freiburg mit 2:3 und sind nach dem 2. Spieltag noch ohne Sieg.

Die Hausener zeigten zwei Gesichter, die gegensätzlicher nicht sein konnten. Nach den beiden problemlos gewonnenen Eingangssätzen (25:18, 25:16) schien die Partie schon gewonnen. Gegen den mit vielen Eigenfehlern agierenden FT Freiburg dominierte eine in allen Spielhandlungen konstant aufspielende Hausener Mannschaft.

Vor Beginn des 3. Satzes forderte TVH-Trainerin Ulrike Weeber von ihren Spielern noch mal höchste Konzentration und warnte davor, den Gegner ins Spiel kommen zu lassen. Doch die nun besser aufschlagenden Gäste, Hausener Abstimmungsprobleme in der Annahme und die eine oder andere unglückliche Aktion im Angriff ließen den TVH gleich zu Beginn mit sechs Punkten in Rückstand geraten. Und obwohl die Mannschaft um Zuspieler Patrick Reiner langsam wieder Konstanz in ihre Aktionen brachte, ging der dritte Durchgang mit 25:21 an die Gäste.

Die Freiburger Mannschaft nutzte die Schwächephase des TV Hausen und kam in der Folge immer besser ins Spiel. Insbesondere der bis dahin unauffällig gebliebene ehemalige Zweitligaspieler Sascha Hellwig wurde durch den Freiburger Zuspieler Jörg Binder immer besser eingesetzt und ließ durch seine Angriffsaktionen den Hausener Block und die Abwehr ein ums andere Mal ins Leere greifen.

Im vierten Durchgang setzte sich die Nervosität der Hausener Spieler fort. Die Auszeiten der Trainerin beim Spielstand von 5:10 und 10:20 brachten nur phasenweise Besserung in das zerfahrene Spiel. Annahme und Abwehr konnten zwar etwas stabilisiert werden, dennoch reichte die Leistung nicht. So ging auch dieser Satz mit 23:25 knapp an die Gäste.

Außenangreifer Chris Reiner versuchte durch aufmunternde Worte seine Mitspieler auf den 5. Satz einzustimmen. "Wir kratzen alles raus, kein Ball darf auf den Boden fallen." Im Tiebreak war die Partie durchgängig offen, ehe ausgerechnet Chris Reiner beim Spielstand von 11:12 einen Angriff knapp ins Aus schlug. Den daraus resultierenden Zwei-Punkte-Vorsprung retteten die Freiburger ins Ziel.

Hausens Trainerin Ulrike Weeber konnte und wollte trotz der verschenkten Punkte nicht mit ihrem Team hadern. "Nur wer Volleyball kennt, kann so einen Spielverlauf verstehen. Immer wieder entgleiten sicher geglaubte Spiele. Natürlich sind die Spieler zutiefst frustriert, aber wir müssen zuversichtlich auf das nächste Spiel beim Aufsteiger Helmstadt schauen."

 
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