SV Fellbach - TVH 0:3 PDF Drucken
Samstag, 05. März 2005 um 09:29

Mit einem überraschenden 3:0-Sieg beim SV Fellbach wahrten die Hausener Regionalliga-Volleyballer ihre Minimalchance auf den Klassenerhalt. Wesentlichen Anteil am Erfolg hatten Chris Reiner und Tobias Ballat, die trotz schmerzhafter Verletzungen durchhielten.

Selten waren Hausens Erfolgsaussichten so schlecht wie am Samstagabend. Die beiden unglücklichen 2:3-Niederlagen gegen Weiler und zuletzt gegen Schmiden waren alles andere als ermutigend. Dann war da die bange Frage, ob der im Spiel gegen Schmiden verletzte Tobias Ballat würde spielen können. Und als sich Chris Reiner im Freitagstraining beim Blocken den Daumen verletzte und auch sein Einsatz in Frage stand, sanken Hausens Hoffnungen vollends gegen Null.

Trotz Schmerzen beim Einspielen drängten die beiden Angeschlagenen auf ihren Einsatz. Sicherheitshalber rückte Moritz Weeber für Timo Leonhardt auf die Diagonalposition, damit dieser für den eventuell schwächelnden Ballat auf der Mitte nachrücken könnte. Aber beide hielten durch.

Die Fellbacher erwischten im ersten Satz den besseren Start und gingen mit 6:3 in Führung. Als jedoch Hausens starker Mittelblocker Fritz Barth immer häufiger Fellbachs Hauptangreifer Falco Böhme den Ball vor die Füße blockte, wendete sich die Partie. Hausen zog Punkt um Punkt davon und holte sich den ersten Durchgang verdient und deutlich mit 25:18. Auch im zweiten Satz waren die jungen Männer aus dem Zabergäu ihrem Gegner immer etwas voraus. Es war in dieser Phase beeindruckend, wie sich der 1,80 m große Chris Reiner gegen Fellbachs Blockriesen Proft und Rüdinger durchsetzte. Erneut ging Hausen als Erster über die Ziellinie. Satzendstand dieses Mal 25:21.

An der samstäglichen Rollenverteilung sollte sich auch im 3. Satz vorerst nichts ändern. Hausen spielte weiter druckvoll, führte ständig und beherrschte die Partie. Erst als sich beim Stand von 22:19 Chris Reiner erneut verletzte - sein Daumen schwoll nach einer Blockaktion innerhalb von Sekunden auf die doppelte Größe an - wurde es noch einmal knapp. Fellbach kam in der Folge auf 22:22 heran. Dass es dennoch nicht zur Wende reichte, dafür sorgte ausgerechnet Chris Reiner mit einem harten Außenangriff zum 23:22. Hausens Block war es dann überlassen, die Partie mit zwei Punkten zu beenden (25:22).

Trotz des Sieges hat sich Hausens prekäre Tabellensituation nicht entspannt. Am letzten Spieltag (19. März) braucht man einen Sieg gegen den Ligazweiten Offenburg oder muss aber auf Misserfolge der Mitgefährdeten hoffen.

 
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