TVH - USC Heidelberg 3:0 PDF Drucken
Samstag, 12. Februar 2005 um 09:27

TVH: Kämpferisch und spielerisch top

Überraschung in der Volleyball-Regionalliga: Der TV Hausen bezwang den favorisierten USC Heidelberg klar und deutlich mit 3:0 Sätzen. Vor mehr als 250 Zuschauern bot das Team von Ulrike Weeber eine kämpferisch und spielerisch starke Leistung.

Wenn es aus Sicht der Trainerin überhaupt etwas zu bemängeln gab, dann die etwas zu hohe Fehlerquote beim Aufschlag. Doch die Gäste aus Nordbaden zeigten diesbezüglich gleichfalls Schwächen.

Bereits im ersten Durchgang war zu spüren, dass die Hausener sich dieses Mal ihrer Haut erfolgreicher wehren wollten als in der Vorrunde, als der TVH trotz des Gewinns des ersten Satz und deutlicher Führung im zweiten Durchgang am Ende mit 1:3 klein beigeben musste. Beim 9:9 gelangen Chris Reiner am Samstagabend vier starke Sprungaufschläge zur 13:9-Führung, die der TVH in der Folge mit spektakulären Schnellangriffen von Fritz Barth und guten Blockaktionen zum sicheren 25:18- Satzgewinn ausbaute.

Einen ähnlichen Verlauf nahm der zweite Satz. Dieses Mal hielt der USC die Partie zwar bis zum 16:16 offen. Danach aber nahm erneut Gastgeber Hausen das Heft in die Hand. Einmal mehr waren es Chris Reiner über Außen und Fritz Barth und Tobias Ballat über die Mitte, die den Großteil der Punkte zum 25:20 beisteuerten. Mit dem zweiten Satzverlust war Heidelbergs Widerstand endgültig gebrochen, denn mit 25:18 ging auch der dritte Spielabschnitt erstaunlich klar an Hausen.

Die USC-Schwäche bei der Aufschlagannahme und der daraus resultierende schwache Spielaufbau machten es dem Hausener Block zusehends leichter zu punkten. Was den Block dennoch passierte, war schließlich leichte Beute der von Libero Darko Orsolic gut organisierten TVH-Abwehr. Gerade für ihren Libero hatte TVH-Trainerin Ulrike Weeber nur lobende Worte: "Darko hat heute Abend wie in seinen besten Tagen gespielt und damit einen enormen Anteil am Erfolg." Tatsächlich scheint der 25-jährige OP-Pfleger nach dem Abschluss seiner beruflichen Weiterbildung und der Geburt seiner Tochter wie ausgewechselt.

Trotz des Erfolgs gegen den Ligadritten Heidelberg hat sich Hausens brenzlige Tabellensituation kaum entschärft, schaffte doch Tabellennachbar Weiler/Fils gleichfalls einen überraschenden Sieg in Freiburg. Erst wenn dem TVH am nächsten Wochenende in Weiler (Kreis Göppingen) ein weiterer Sieg gelingt, können die Zabergäu-Volleyballer wieder etwas befreiter durchatmen.

 
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