USC Konstanz - TVH 3:1 PDF Drucken
Samstag, 22. Januar 2005 um 09:25

In einer ereignisarmen Auswärtsbegegnung unterlagen Hausens Regionalliga-Volleyballer dem USC Konstanz knapp mit 1:3.

Der kleine Unterschied zwischen den beiden Teams hatte einen Namen. Der frühere Friedrichshafener Bundesligaspieler Florian Schlipf war der herausragende Akteur zweier ansonsten sehr ausgeglichener Teams. Nach Belieben passierte er Hausens Doppelblock und ließ mit seiner Schlaghärte auch der Feldabwehr keine Chance.

Dennoch hätte der TVH gewinnen können, ja sogar müssen. Denn Hausen spielte in allen Sätze ordentlich, erreichte die 20 Punktemarke immer als Erster, zeigte aber im Endkampf ein ums andere Mal Nerven. Ganz nüchtern fiel nach der Begegnung deshalb auch die Spielanalyse von TVH-Trainerin Ulrike Weeber aus: "Das Leistungsgefälle im Team ist derzeit einfach zu groß." Dabei spielte sie weniger auf die Bereiche Technik und Athletik an als vielmehr auf taktische Defizite und die mentale Einstellung einiger Spieler.

Dass ein Hausener Sieg am Samstagabend möglich gewesen wäre, zeigen die knappen Satzergebnisse. Im ersten Durchgang unterlag der TVH unglücklich mit 24:26, im zweiten mit 23:25.Trotz des 0:2-Satzrückstands spielten Reiner Barth und Co. munter weiter und sicherten sich den dritten Satz mit 25:20. Der vierte Spielabschnitt verlief schließlich ähnlich
unglücklich wie die beiden Eingangssätze. Erneut fing Gastgeber USC Konstanz den TVH kurz vor dem Ziel ab und hatte mit 23:25 knapp das bessere Ende für sich. Glück für Hausen ist, dass die Mitkonkurrenten im Abstiegskampf - Aalen, Weiler und Fellbach - am Samstag gleichfalls alle Federn lassen mussten. Der TVH bleibt also weiterhin auf dem viertletzten Tabellenplatz.

 
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