TVH - FT Freiburg 2 2:3 PDF Drucken
Sonntag, 16. Januar 2005 um 09:24

Die Achterbahnfahrt ist den Regionalliga-Volleyballern des TV Hausen gar nicht gut bekommen: Mit einem knappen 2:3 (25:19, 21:25, 19:25, 25:14, 16:18) musste sich das Team am Sonntag in Lauffen dem FT Freiburg II beugen, nachdem man zuvor selbst zwei Matchbälle vergeben hatte.

Wie ein Häuflein Elend kauerten die Spieler nach dem tragischen Ende am Boden und starrten fassungslos ins Leere. "Diese Niederlage hätte nicht sein müssen", stellte Kapitän Markus Strittmatter fest, nachdem er die Fassung wieder gefunden hatte. Doch die Enttäuschung über diese vergebene Chance, wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln, war ihm weiterhin ins Gesicht geschrieben.

Es war ein Spiel zweier recht ausgeglichener Mannschaften, von denen der TV Hausen den besseren Start erwischte und mit einer überzeugenden Leistung den ersten Satz für sich entschied. Doch dann stellten sich die Freiburger Gäste vor rund 250 Zuschauern immer besser auf den Hausener Angriff ein und fanden so selbst ins Spiel. So kam es, dass die Schützlinge von Trainerin Ulrike Weeber zwar den zweiten Durchgang überlegen begannen, ab dem 13:13 aber immer mehr die Initiative an die Gäste verloren, die sich schließlich mit 25:21 durchsetzten und für den Satzausgleich sorgten.

Im dritten Durchgang hatte der TV Hausen seinen Tiefpunkt erreicht. Der Angriff konnte sich nicht durchsetzen gegen den nun besser aufgestellten Freiburger Block und in der Abwehr schlichen sich reihenweise grobe Fehler ein, so dass das 25:19 für die Gäste eine klare Angelegenheit wurde.

Doch Ulrike Weeber reagierte und wechselte Außenangreifer Nico Oefner ein, der für frischen Schwung sorgte und mitentscheidend für die Wende war. Im vierten Satz zeigte Hausen wieder sein entschlossen-kämpferisches Gesicht und ließ dem Gegner beim 25:14 keine echte Chance.

Der abschließende Tiebreak war ausgeglichen und spannend bis zum Schluss. Doch im Gegensatz zum TV Hausen, der seine beiden Matchbälle nicht zum Sieg verwandelte, nutzten die Freiburger ihren zweiten Matchball zum 18:16.

 
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