DJK Aalen - TVH 2:3 PDF Drucken
Samstag, 18. Dezember 2004 um 09:23

Hausen schafft den Anschluss ans Mittelfeld


Mit einem hart erkämpften 3:2-Auswärtssieg bei der DJK Aalen nimmt Volleyball-Regionalligist TV Hausen erfolgreich Revanche für die bittere Vorrundenniederlage. Durch den Sieg gegen den Tabellenletzten von der Ostalb rückt das Team aus dem Zabergäu nun auf den 7. Tabellenplatz vor.

Wie zu erwarten war das Duell der Kellerkinder (Letzter gegen Drittletzten) eine nervöse und hektische Angelegenheit, bei der mal die Gäste, mal die Gastgeber dominierten. Den besseren Start erwischten eindeutig die Unterländer, sie zeigten schnellen und attraktiven Volleyballsport und führten bereits hochverdient mit 21:12, ehe sich wie schon so oft in dieser Saison Nachlässigkeiten ins Hausener Spiel einschlichen. Einer der erklärbaren Gründe war sicherlich, dass sich Kapitän Markus Strittmatter Mitte des Satzes einen Muskelfaserriss in der Wade zuzog und danach das Spiel von der Bank verfolgen musste. Glücklicherweise war der Hausener Vorsprung so groß, dass die Unterländer doch noch ein komfortables 25:18 ins Ziel retten konnte.

Was sich Ende des ersten Durchgangs angedeutet hatte, nahm im zweiten schließlich seinen Lauf. Immer wieder schwächten individualtaktische Fehler das TVH-Spiel und stärkten das Selbstbewusstsein der Gastgeber. Die Folge war ein deftiger 17:25 Satzverlust. "Auch wenn's nicht rund läuft, dann möchte ich wenigstens, dass ihr kämpft", beschwor TVH-Coach Ulrike Weeber in der Satzpause ihre Truppe. Und tatsächlich nahmen die jungen Burschen danach das Heft wieder in die Hand, allen voran die beiden Leistungsträger Chris Reiner als annehmender Außengreifer und Fritz Barth mit spektakulären Schnellangriffen über die Mitte.

Zwar konnte das Team nicht mehr an die beeindruckende Leistung des Eingangssatzes anknüpfen, aber zum mühelosen 25:19-Satzgewinn reichte es allemal. Obwohl danach die Römerstädter den vierten Satz mit 25:21 zu ihren Gunsten entscheiden konnten, tat dies dem Siegeswillen des Zabergäu-Volleyballer keinen Abbruch mehr. Sicher und souverän brachten sie ihre Aufgabe zu Ende, während Aalen in dieser Phase die Abstiegsangst deutlich anzumerken war. Hausen hat durch den vierten Saisonerfolg den Anschluss an das Mittelfeld geschafft und kann nach der Weihnachtspause völlig unbefangen loslegen. "Das sind wir unseren vielen Fans, die uns auch in schwachen Spielen treu zur Seite stehen, einfach schuldig", versprach Chris Reiner.

 
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