TVH - SC Weiler/Fils 3:0 PDF Drucken
Samstag, 11. Dezember 2004 um 09:21

Ein starker Block als Hausener Erfolgsgarant

Das Niveau der vergangenen beiden Jahre ist dahin, doch die Grundtugenden sind geblieben: Die stark verunsicherten Regionalliga-Volleyballer des TV Hausen sorgten mit einer Energieleistung gegen den Aufsteiger SC Weiler/Fils zumindest ergebnistechnisch für klare Verhältnisse.

Durch den 3:0 (25:23, 25:22, 25:23)-Erfolg in diesem Kellerduell haben die Zabergäuer ihre Ausgangslage im Abstiegskampf deutlich verbessert. "Wenn wir jetzt noch in Aalen gewinnen, sieht es gar nicht mehr so schlecht aus", hofft Kapitän Markus Strittmatter auf einen erfolgreichen Jahresabschluss am kommenden Samstag bei Schlusslicht DJK Aalen.

"Alles, was in den vergangenen beiden Jahren noch von selbst lief, klappt plötzlich nicht mehr", sagt Trainerin Ulrike Weeber nachdenklich. Vor allem das Stellungsspiel und die Aufschläge sind die Problembereiche des TVH. Weshalb die Punkte am Samstagabend dennoch in der Brackenheimer Verbandssporthalle blieben, lag in erster Linie am gut stehenden Block, zumeist mit Timo Leonhardt, aber auch der noch höheren Aufschlags-Fehlerquote der Gäste. So wurde selbst der Ex-Nationalspieler und jetzige Spielertrainer des SC Weiler, Holger Werner zum Hausener Punktelieferant.

Dabei muss der Gastgeber vor den 200 Zuschauern dort angeknüpft haben, wo er bei der Niederlage in Heidelberg aufgehört hatte: Durch den nervösen Beginn drohte der TV Hausen sogar auf die Verliererstraße zu geraten. Erst nach einer Auszeit beim Stand von 10:15 im ersten Satz drehte sich das Blatt und die Weeber-Schützlinge starteten mit einem knappen 25:23-Satzgewinn in den zweiten Durchgang.

Auf Grund mangelnder Erfolge fehlt der Truppe jedoch das Selbstvertrauen, um aus einer 1:0-Satzführung eine größere Sicherheit zu gewinnen. Daher lebte auch der wieder von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägte zweite Durchgang vor allem von den kämpferischen Elementen. "Wir spielen zurzeit eben mehr gegen uns selbst", traf Kapitän Strittmatter den Nagel auf den Kopf. So gelang es Zuspieler Patrick Reiner nicht, den eigenen Angriff zu durchschlagendem Erfolg zu verhelfen. Letztlich war es der Block mit Tobias Ballat und Timo Leonhardt, der den entscheidenden Punkt zum 25:22 brachte.

Nach ausgeglichenem Verlauf des dritten Satzes verwandelte der TV Hausen schließlich seinen ersten Matchball (25:23) zum hart erkämpften 3:0-Erfolg.

 
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