USC Heidelberg - TVH 3:1 PDF Drucken
Samstag, 04. Dezember 2004 um 09:19

Volleyball-Regionalligist TV Hausen verpasste erneut eine Siegchance und kehrte mit einer 1:3-Niederlage aus Heidelberg zurück.

Obwohl zum ersten Mal seit vier Jahren TVH-Trainerin Ulrike Weeber krankheitshalber nicht an der Seitenlinie stand, begannen ihre Schützlinge viel versprechend. Fast fehlerfrei absolvierten sie den ersten Durchgang und beherrschten die Gastgeber. Der deutliche 25:20 Satzgewinn war hoch verdient. Die Hausener Dominanz galt auch über weite Strecken des zweiten Spielabschnitts. Mit 16:9 lagen sie bereits in Führung und hatten die Gäste erneut sicher im Griff. Eigentlich unerklärlich, wie die beiden Hauptannahmespieler Chris Reiner und Darko Orsolic bei diesem Spielstand plötzlich nervös wurden, den USC wieder wachrüttelten und auf 19:19 herankommen ließen.

Dennoch, Hausen gab nicht auf, kämpfte und führte erneut, diesmal mit 23:21. "Dies war der Knackpunkt des gesamten Spiel", analysierte Kapitän Markus Strittmatter nach der Partie. "Hätten wir da den Sack zugemacht, hätten wir das Spiel gewonnen." Was folgte, war der 24:26 Satzgewinn der Unistädter. Nach dem knappen Satzverlust fanden die Zabergäu-Volleyballer dann nicht mehr zu ihrer starken Anfangsform zurück. Zwar hielten sie Partie immer wieder offen, den Rhythmus aber bestimmten von nun an die Heidelberger. Die Ergebnisse der Sätze 3 und 4 lauteten schließlich 18:25 und 20:25.

Bereits am kommenden Samstag (20 Uhr) haben die Hausener nun die Gelegenheit, im Heimspiel gegen den Aufsteiger und Tabellennachbarn SC Weiler/Fils die Scharte wieder auszuwetzen. "Wenn wir dann nicht gewinnen, wird's mit dem Klassenerhalt ganz schwer", warnt Strittmatter jetzt schon.

Hausen: Chris und Patrick Reiner, Barth, Ballat, Oefner, Leonhardt, Schmidtchen, Strittmatter, Orsolic, Weeber.

 
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