USC Freiburg - TVH 1:3 PDF Drucken
Samstag, 30. Oktober 2004 um 09:14

Hausener Jubelszenen in der Burda-Halle Freiburg

Die bislang so glücklosen TVH-Volleyballer holen mit einem 3:1 Erfolg beim bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer USC Freiburg ihren ersten Saisonsieg.
Alles hatte am Samstagnachmittag gegen das junge Team aus dem Zabergäu gesprochen. Die Tabelle (Erster gegen Letzter), das Fehlen von Timo Leonhardt (Grippe), die über 3-stündige Odyssee bei der Anreise (wegen des Bundesligaspiel 1.FC gegen Hertha war auf sämtlichen Zufahrtswegen der Verkehr zum Stillstand gekommen). Und als der Freiburger Trainer sich weigerte, den Spielbeginn um eine halbe Stunde zu verschieben, hatten die Weeber-Schützlinge lediglich 10 Minuten Einspielzeit, dafür aber eine umso größere Wut im Bauch.
Mit großem Elan gingen die Hausener deshalb in den 1. Satz, führten durchgängig und gewannen verdient mit 25:20. Der 2. Satz war ausgeglichener, Freiburg hatte sich offensichtlich vom überraschenden Satzverlust erholt und verbuchte den Durchgang knapp mit 23:25 zu seinen Gunsten. Schon dreimal hatte der TVH in dieser Saison geführt und anschließend doch noch den Sieg aus der Hand gegeben. Doch am Samstag brachen sie nicht ein. Alle spielten auf hohem Niveau und zeigten sich als verschworene Truppe. Der zuletzt glücklos agierende Chris Reiner demonstrierte wieder seine überragenden Annahmequalitäten. Die Mittelangreifer Barth und Ballat stellten stets eine Gefahr dar und banden den gegnerischen Mittelblock, so dass die Außenangreifer Reiner und Oefner häufig auf einen nur leidlich geschlossenen Doppelblock trafen.
Auch wenn der dritte Satz mit einer Spieldauer von 25 Minuten noch hart umkämpft war, ehe Hausen mit 25:21 die Oberhand behielt, im vierten ging es dafür umso schneller. Die Freiburger Gegenwehr war erlahmt. Das deutliche 25:17 spricht Bände.
Einzeln beglückwünschte TVH-Coach Ulrike Weeber nach Spielende ihre jungen Akteure. „Heute habt ihr euch durch nichts aus der Ruhe bringen lassen und Moral bewiesen.“

TVH: Ballat, Barth, Oefner, Orsolic, Chris und Patrick Reiner, Schmidtchen, Strittmatter, Weeber

 
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