USC Heidelberg - TVH 3:1 PDF Drucken
Montag, 10. November 2003 um 08:43

Titelkandidat eine Nummer zu groß

Für die Regionalliga-Volleyballer des TV Hausen war ein starker Satz zu wenig, um im Spitzenspiel beim USC Heidelberg eine echte Siegchance zu haben. Am Ende unterlag die junge Gästetruppe mit 1:3. Einmal mehr war Meisterschaftsfavorit USC Heidelberg in den entscheidenden Phasen eine Nummer zu groß.

Der mit 17:25 verlorene Eingangssatz schien Hausens Youngster nicht sonderlich zu irritieren. Gänzlich unbeirrt legten sie im zweiten Durchgang los wie die Feuerwehr. Mit einer starken Leistung überrannten sie die Unistädter und sicherten sich den Satz klar mit 25:12.

Im dritten Satz (21:25) wurde deutlich, wie sehr den jungen Hausenern der verletzte Kapitän Markus Strittmatter fehlt. Ergänzungsspieler Niko Oefner kann den Routinier gegen Spitzenmannschaften in spielentscheidenden Phasen noch nicht ersetzen.

Trotz des erneuten Satzverlustes starteten die Gäste erfolgreich in den vierten Satz. Mit Angriffen der überzeugenden Leistungsträger Chris Reiner, Fritz Barth und Tobias Ballat, mit dem umsichtigen Zuspieler Patrick Reiner und dem quirligen Libero Darko Orsolic schien sich das Blatt noch einmal zu wenden. Mit 18:17 lag der TVH vorne, ehe einige Eigenfehler zum erneuten 19:22-Rückstand führten. Durch zwei starke Aufschläge des eingewechselten Moritz Weeber kam der TVH dann auf 21:22 heran, gab das Spiel danach aber fast kampflos zum 22:25 aus der Hand.

"Gerade gegen Spitzenteams ist unsere Mannschaft noch nicht ausgeglichen genug", analysierte die enttäuschte TVH-Trainerin Ulrike Weeber. "Wenn's hart auf hart kommt, liegt zuviel Verantwortung auf den Schultern von zu wenigen."

 
TV Hausen Volleyball, Powered by Joomla!