TVH - SV Fellbach 2 3:1 PDF Drucken
Sonntag, 26. Oktober 2003 um 08:36

Wechselbad der Gefühle mit einem Happyend

In ein Wechselbad der Gefühle haben die Regionalliga-Volleyballer des TV Hausen ihre Anhänger am Sonntag gestürzt: Dennoch gab es beim 3:1 (25:22, 14:25, 25:17, 25:22)-Heimsieg in Lauffen gegen den SV Fellbach II ein Happyend. Damit hat sich die Mannschaft mit nunmehr 6:2 Punkten bereits auf den zweiten Platz der Liga vorgekämpft.
"Die Sätze sind weniger durch die Stärke der Mannschaften, sondern vor allem durch Eigenfehler dominiert worden", analysierte Hausens Trainerin Ulrike Weeber. Möglicherweise lagen die schwächeren Phasen der Gastgeber vor 250 Zuschauern aber auch am verletzungsbedingten Fehlen von Kapitän Markus Strittmatter, der nach einer Meniskus-Operation erst wieder im Dezember zur Verfügung stehen wird.

Denn Leistungseinbrüche wie im zweiten Satz, als der TV Hausen völlig chancenlos mit 14:25 unterging, haben in Hausen Seltenheitswert. " Tobias Ballat ist zu diesem Zeitpunkt im Block überhaupt nicht klargekommen", gab die Trainerin zu.

"Nach dem ersten Satz haben wir gedacht, es ginge so weiter", sagte Ersatzkapitän Patrick Reiner. Im ersten Durchgang hatte sich der Gastgeber nach einem knappen Rückstand mit guter Blockarbeit und einigen Angriffen von Chris Reiner mit 20:17 in Führung gekämpft. Zwar kam Fellbach noch einmal auf 21:21 heran, doch der TV Hausen ließ sich den ersten Satz nicht mehr nehmen und gewann mit 25:22.

Den zweiten Satz hielt Hausen nur bis zum 10:10 offen, ehe vor allem Fellbachs Mittelangreifer Frank-Helmut Rüdinger maßgeblich am 1:1-Satzausgleich beteiligt war. "Danach haben wir uns gesagt, dass wir wieder von vorne anfangen wollen", so Patrick Reiner. Und der dritte Durchgang verlief vor allem in der Anfangsphase recht ausgeglichen.

Doch dann baute das Weeber-Team seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Nun leisteten sich die Gäste mehr und mehr Fehler, während sich Hausen steigerte und schließlich keine Probleme hatte, diesen Satz mit 25:17 deutlich für sich zu entscheiden.

Der vierte Satz begann jedoch wieder mit einer hohen Fehlerquote - und zwar auf beiden Seiten. Doch Hausen fand schnell zurück ins Match und spielte den Durchgang konzentriert und konsequent zum 25:22 zu Ende.

 
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