TV Hausen - USC Freiburg 3:0 PDF Drucken
Dienstag, 18. Dezember 2012 um 10:04

 

Angeschlagen zugeschlagen

Klar und deutlich, mit 3:0, haben die Regionalliga-Volleyballer des TV Hausen ihr Heimspiel am Samstag gegen den USC Freiburg gewonnen. Zum Jahresabschluss rückte der Verein damit auf den vierten Tabellenplatz vor, gerade mal zwei Minuspunkte schlechter als der Tabellenführer SV Fellbach II.

Trotz immer länger werdender Verletztenliste hatte Markus Strittmatter, der für die verhinderte TVH-Trainerin Ulrike Weeber die Betreuungsaufgabe übernommen hatte, acht Spieler zur Verfügung.

Kurzeinsatz
Zum ersten Mal nach langer Verletzungspause stand Heiko Figgemeier wieder zur Verfügung − wenn auch nur für Kurzeinsätze. Und auch der frühere Spitzenspieler Fritz Barth war für den Notfall bereit. Zunächst sah es aber nicht danach aus, denn die Hausener Startsechs machte ihre Sache prächtig. Die Annahme war gut, Zuspieler Moritz Weeber konnte variabel passen und sowohl die Außenangreifer als auch die Mittelblocker punkteten gut. Der erste Satz ging mit 25:16 nach Hausen und spiegelt die Dominanz der Gastgeber deutlich wider.

Im zweiten Satz geriet der TV Hausen allerdings schnell ins Hintertreffen. Hausen spielte nachlässiger als noch in Durchgang eins. Mit einer makellosen Defensivleistung und kluger Angriffstaktik enteilten die Gäste aus dem Breisgau auf 20:12. Dass die Hausener danach noch die Kurve kriegten und den Satz mit 26:24 für sich entschieden, lag insbesondere an Fritz Barth.

Als er Mitte des zweiten Durchgangs eingewechselt wurde, gab dies der Hausener Aufschlagannahme und Feldabwehr die fehlende Stabilität zurück. "Es ist schon hammermäßig, was Fritz mit nur einmal Training pro Woche immer noch drauf hat", lobte Mannschaftskamerad Malte Stiel das Spiel des Altmeisters. Auch Stiel zeigte Kampfgeist. Mitte des ersten Satzes war der U23 Beachvolleyball Nationalspieler nach einer Netzaktion umgeknickt und spielte die Partie nach kurzer Behandlungspause trotz starker Schmerzen zu Ende.

Gleichstand
Im dritten Spielabschnitt hielten die Südbadener bis zum Gleichstand von 15:15 die Partie offen, danach aber konnten die Hausener den Widerstand endgültig brechen. Das Team aus dem Zabergäu sicherte sich auch den dritten Satz der Partie mit 25:21.

Nach kräftezehrenden Spielen freuen sich die Hausener auf die anstehende Weihnachtspause. Bis zum 12. Januar haben die angeschlagenen Spieler nun Zeit, um sich von ihren Blessuren zu erholen. Dies gilt auch für Malte Stiel, der unmittelbar nach dem Spiel zum Röntgen in das Brackenheimer Krankenhaus musste.

 
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