TV Hausen - ASV Botnang 3:0 PDF Drucken
Montag, 21. Februar 2011 um 10:31

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TV Hausen auf dem Weg in die Regionalliga


Ulrike Weeber hatte zu ihrem Lieblingspullover gegriffen. "Rein zufällig und ohne Hintergedanken", sagte die Trainerin des Volleyball-Oberligisten TV Hausen am Samstagabend nach dem 3:0-Sieg gegen Botnang. Auf dem grauen Kapuzen-Pullover prangt vorne in großen Buchstaben die Marke: Champion, steht da geschrieben.

"Wir geben uns alle Mühe, dass Champion auch in drei Wochen unser Motto ist", sagte Tobias Ballat. Zwei Siege fehlen noch, um aus dem Regionalliga-Absteiger 2010 einen Regionalliga-Aufsteiger 2011 zu machen. Am Samstagabend hatte der TVH nur wenig Probleme in 68 Minuten zu einem 25:19, 25:21 und 25:23 gegen den Vorletzten aus Botnang zu kommen. "Wir können aus eigener Kraft die Meisterschaft holen", sagte Bernd Neuffer.

Aus eigener Kraft
Zwei Saisonspiele stehen nur noch auf dem Programm und die Zabergäuer führen die Tabelle vor den punktgleichen Konkurrenten aus Fellbach und Ravensburg an. "An unser Satzverhältnis wird keiner mehr rankommen", sagte Bernd Neuffer. In den Duellen bei Allianz Stuttgart II am nächsten Samstag und gegen den TSV Eningen am 13. März reichen zwei knappe Erfolge. Zwei Wochen bevor die Konkurrenz zum letzten Mal in dieser Saison antritt, wäre der Abstieg aus dem Vorjahr nur noch ein kleiner, ganz schnell reparierter Schönheitsfehler.

Machtlos
Das Spiel am Samstagabend vor rund 100 Zuschauern war für einen auf Hausener Seite ein ganz besonderes. "Ich bin noch nie draußen gesessen", sagte Peter, der sich in der Vorwoche einen Bänderriss zugezogen hatte: "Ein absolut komisches Gefühl nicht mitzuspielen."

Peter fehlte sichtbar im Hausener Angriff. "Er ist unser Arjen Robben", witzelte Mitspieler Moritz Weeber: "Wenn er nicht dabei ist, dann sind wir wie die Bayern nur eine durchschnittliche Mannschaft. Seine 20 Punkte pro Spiel, die fehlen natürlich." Deshalb entschied sich Hausens Trainerin Ulrike Weeber ohne Peter für eine andere Taktik.

"Angriff ist die beste Verteidigung", sagte sie über das System mit zwei Zuspielern. Botnang steigerte sich von Satz zu Satz, in den entscheidenden Spielphasen behielt das Team um die erfahrenen Spieler wie Chris Geiger und Tobias Ballat den Überblick. Da die Personaldecke im Moment recht dünn ist, sprang gegen Botnang der ehemalige Kapitän Markus Strittmatter (Jahrgang 1963) in die Bresche. "Jetzt wollen wir auch rauf", sagte Tobias Ballat. Sogar einen Ort für die Meisterfeier gibt es schon. "Wie nach dem Abstieg 2010 geht es nach Heilbronn ins Creme 21", sagte Ballat.

TV Hausen: Ballat, Geiger, Hollmann, Kleinscheck, Link. B. Neuffer, M. Neuffer, Strittmatter, Weeber, H. Figgemeier

 
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