VfB Ulm - TVH 3:1 PDF Drucken
Montag, 13. Oktober 2008 um 18:06

Hausen hat die Warnsignale nicht erkannt

Stark begonnen und dann stark nachgelassen, so lässt sich der Spielverlauf der Hausener bei der 1:3 Niederlage in Ulm zusammenfassend beschreiben.

Mit großer Zuversicht waren die Hausener Volleyballer nach Ulm gereist, um die Trainingsfortschritte in einem Punktspiel in einen Erfolg umzumünzen. Zu Beginn des ersten Satzes zeigten die Hausener, dass Sie mit einer konzentrierten Spielweise auch favorisierte Gegner in Bredouille bringen können. Die Hausener punkteten aus einer sicheren Annahme heraus. Bei eigenem Aufschlag gelang dem TVH immer wieder der Breakpunkt. Blockabpraller wurden abgewehrt und zu verwertbaren Eigenangriffen ausgespielt. Die Angreifer wussten diese Chancen zu nutzen und so schafften es die Hausener sich Punkt um Punkt vom Gegner abzusetzen. Zum Satzende wurde es dann noch einmal spannend. Durch  Nachlässigkeiten im Hausener Spiel konnten die Ulmer den Abstand verkürzen, ehe die Hausener nach mehreren vergebenen Matchbällen den Satz mit einem krachenden Angriff beendeten.

Schon hier hätten alle Alarmleuchten der Hausener hell aufleuchten müssen. Man hatte den Gegner ins Spiel kommen lassen und selbst in den Bereichen Konzentration und Konsequenz nachgelassen. Die mahnenden Worte von Trainerin Ulrike Weeber, sich im zweiten Satz wieder neu zu konzentrieren und an die Spielweise der starken Zwischenphase im ersten anzuknüpfen, schienen in den Köpfen der Spieler nicht zu fruchten. So war es nicht verwunderlich, dass die Hausener im zweiten Satz schnell in Rückstand gerieten. Viele unnötige Eigenfehler im Aufschlag, unpräzise Ballannahmen und leichfertig vergebene Chancen im Angriff ließen den Hausener Spielfluss ins Stocken geraten. Ulm hat fortan keine Probleme das Spiel selbst in die Hand zu nehmen und die Fehler der Hausener konsequent zu nutzen. Ohne Probleme verbuchte Ulm den zweiten Satz so zu seinen Gunsten.

Eine ähnliches Bild des Spielverlaufes zeigte sich dann in den Sätzen drei und vier. Trainerin Weeber versuchte mit der Hereinnahme von Sohn Moritz für Fabian Buck die diagonale Blockposition zu stärken und mit dem Positionswechsel der Mittelblocker Tobias Ballat und Christian Geiger die gegnerische Mittelangreifer besser in den Griff zu bekommen. Beide Wechsel konnten dem Spiel die entscheidende Wendung nicht geben, da leichte Fehler der Hausener den aufkommenden Spielfluss immer wieder im Keim erstickten.  Der TVH konnte das Spiel nicht noch einmal umdrehen. Mit 1:3 Sätzen gingen so zwei wichtige Punkte an den VFB Ulm. In den nächsten Spielen sind die Hausener nun in Zugzwang, will man den Anschluss an das Mittelfeld nicht verlieren. Ein Erfolgserlebnis würde der Mannschaft gut tun, sind die guten Leistungen zum Saisonstart bisher noch nicht mit einem Punktgewinn belohnt worden.

Spielerliste: Jonathan Brenner, Fabian Buck, Moritz Weeber, Malte Stiel, Darko Orsolic, Christian Geiger, Tobias Ballat, Patrick Reiner, Chris Reiner, Trainerin Ulrike Weeber

 
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