TVH - TV Rottenburg 2 1:3 PDF Drucken
Montag, 06. Oktober 2008 um 16:54

Die neue Unbefangenheit

Es gibt eine gute Nachricht: Der TV Hausen ist wieder konkurrenzfähig in der Regionalliga Süd. Das war in der zurückliegenden Saison nicht unbedingt der Fall. Trotzdem gilt: Die Mannschaft hat auch nach dem zweiten Spieltag noch nichts Zählbares auf dem Konto. Die Heimpremiere ging am Samstagabend in der Brackenheimer Verbandssporthalle gegen den Aufsteiger TV Rottenburg II mit 1:3 (24:26, 25:22, 22:25, 22:25) verloren. Aber der Auftritt macht Hoffnung.

„Darauf können wir aufbauen“, sagte Markus Strittmatter, der Trainerin Ulrike Weeber vertrat. Ulrike Weeber gönnt sich eine Auszeit und besucht derzeit ihre Tochter Elena, die für ein Auslandssemester nach Australien gegangen ist. Punkte gegen die als Titelkandidaten gehandelten TSV Stuttgart Georgii Allianz (2:3) und nun Rottenburg waren nicht eingeplant. Leichte Hoffnungen hatte man sich allerdings doch gemacht, einem Favoriten ein Bein zu stellen. „Wir haben drei, vier Fehler im Angriff zu viel gemacht. Dadurch wurde es schwierig, gegen einen sehr abwehrstarken Gegner wieder heranzukommen“, kritisierte Strittmatter.

Aber es gibt eine ganze Reihe von positiven Aspekten im Vergleich zur Vorsaison: Die Annahme ist mit dem zurückgekehrten Darko Orsolic wieder stabil geworden. „Aber mir fehlt noch ein wenig mehr Sicherheit“, gibt der Routinier zu. „Mit Darko haben wir in der Abwehr wieder mehr Sicherheit“, hat Strittmatter erfreut festgestellt.

Der Aufschlag ist deutlich besser geworden. Vor allem Malte Stiel und Fabian Buck können damit jeden Gegner der Liga unter Druck setzen. „Wir müssen riskant aufschlagen, sonst kannst du in der Regionalliga nicht bestehen“, ist Markus Strittmatter überzeugt.

Ausgeglichen Mit diesem Konzept hatten die Hausener gegen die Bundesliga-Reserve des TV Rottenburg insgeheim auf einen Erfolg spekuliert. Doch nach ausgeglichenem Auftakt setzten sich die Gäste vom 5:5 auf 10:5 ab. Der TV Hausen kämpfte sich wieder zum 24:24 heran, musste den ersten Satz aber doch mit 24:26 abgeben. Im zweiten Durchgang erwischte der TVH seine stärkste Phase. Dank souveräner Aufschläge von Malte Stiel setzten sich die Gastgeber auf 20:12 ab und gewannen diesen Satz nach einer kurzen Zitterphase mit 25:22.

Der dritte Durchgang hatte Parallelen zum ersten. Die Gastgeber boten bis zum 9:9 Paroli, ehe die Gäste von den Angriffsschwächen der Hausener profitierten und wieder davonzogen. „Es war ärgerlich, diesen Satz zu verlieren“, so der Coach. Mit zunehmender Spielzeit wurde der Block durchlässiger, so dass der TV Rottenburg hier immer wieder zu wertvollen Punkten kam, und sich im vierten Satz zum 3:1-Auswärtssieg durchsetzte. Strittmatter: „Der Block auf den Außenpositionen gefällt mir noch nicht. Wenn wir diese Schwäche abstellen, sehe ich keine Probleme für den weiteren Saisonverlauf.“

 
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